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Valerie Gudenus Update vom August

Die Sommerferien nahen und auch das Treiben auf der Fabrica beruhigt sich ein wenig.

Wir hatten einige interessante Projekte im Juli, unter anderem eine Werbekampagne für die WHO über Child Safety. Zu den Bereichen Verbrennung, Ertrinken, Sturz, Verkehrsunfall und Vergiftung sollten wir eine Awareness-Posterkampagne entwickeln.

WHO Verkehrsunfall WHO Vergiftung

Außerdem gab es einen Vortrag der afghanischen Filmemacherinnen Alka und Roya Sadat über ihre faszinierende Arbeit im Bereich Dokumentarfilm.

Vergangene Woche war Cameron Sinclair, Gründer von Architecture for Humanity (www.architectureforhumanity.org ), auf Besuch um einen Workshop abzuhalten. Es ging dabei darum, ein nachhaltiges Gebäude für einen Fußballclub in Lusaka, Zambia zu entwerfen.

Lusaka Modell

Der Fußballclub beschäftigt sich vor allem mit Informationsdistribution über HIV und AIDS (www.grassrootsoccer.org).
Obwohl keiner von uns je etwas mit Architektur zu tun hatte konnten wir viel von diesem Projekt lernen und auch die Endresultate waren sehenswert. Außerdem mussten wir, um uns einzustimmen selbst auch Fußball spielen, was nicht ganz ohne Verletzungen vollbracht wurde.

Bevor die Ferien beginnen, arbeite ich an einer Stopmotion Animation über die Fabrica. Es geht darum die verschiedenen Departments der Fabrica visuell darzustellen und eine kleine Einführung in das Geschehen der Fabrica zu bieten. Dieses Wochenende haben wir den Abschied einer unserer Kolleginnen, Priya Khatri aus Indien gefeiert und in den kommenden Wochen werden wir noch einige Kollegen verabschieden müssen, die noch vor dem Sommer ihre Zelte hier abbrechen. Leider kann man nicht ewig bleiben.

Abschied

Valerie Gudenus Update vom Juni

Man glaubt es kaum, und doch sind schon 3 Monate hier in Treviso in der Fabrica vergangen. Ich habe mich schon gut eingelebt und bin zu einem Teil dieses irrealen Ortes geworden. Ich habe meine Kollegen ins Herz geschlossen, mich an die Arbeitsweisen gewöhnt und fühle mich in Treviso zuhause.
Inzwischen war auch meine Familie auf Besuch um meinen Geburtstag zu feiern, ich war in Venedig, in Bassano, in Padua und in Jesolo.

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Mitte Mai eine Woche lang in Rovereto beim Interreligious Encounter um für das Interreligiösen Projekt zu recherchieren, von dem ich das letzte Mal geschrieben habe.
Es trafen über 250 religiöse Repräsentanten aus unterschiedlichen Ländern Europas zusammen um über Frieden in Europa zu sprechen.

Eine Woche später hatten wir einen Workshop mit Kevin Slavin von Area Code, einem kleinen New Yorker Unternehmen, das sich mit Urban Games beschäftigt. Wir arbeiteten eine Woche daran Territorien in Treviso zu identifizieren und diese dann durch Interventionen im öffentlichen Raum zu verändern. Es war sehr interessant die gewohnte Umgebung einmal mit anderen Augen zu sehen.

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Letzte Woche war der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado in der Fabrica und hat zwei Vorträge über unterschiedliche Projekte gehalten. Sehr inspirierend war vor allem das Projekt “Terra”, das sich mit der Wiederherstellung der brasilianischen Regenwälder beschäftigt.

Der Sommer hat auch schon in Treviso Einzug gehalten, was man nicht nur am Eiskonsum der Italiener bemerken kann, sondern auch an den Horden der Moskitos, die einen nicht schlafen lassen und an der Trägheit die sich hier nicht nur in der Mittagszeit ausbreitet. Die Fabrica ist davon jedoch mehr oder weniger unbelastet, wozu gibt es schließlich Klimaanlagen?

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Valerie Gudenus Update vom April

Meine Tage und Wochen hier in der Fabrica vergehen wie im Flug. Wir haben meistens mehrere Projekte gleichzeitig, was mir sehr gefällt, weil ich mich dadurch mit sehr unterschiedlichen Problemstellungen beschäftige.

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Mein erstes Projekt war eine Zeitungsanzeige für die Fabrica selbst mit dem Titel “Wanted creativity”. Das ist das erste Projekt, an dem die meisten Fabricastudenten arbeiten.
Das nächstes Projekt war die Gestaltung einer Doppelseite der italienischen Zeitschrift “Internationale”. Diese Doppelseite ist Teil einer Rubrik, die sich “Graphic Journalism” nennt, und bei der internationale Illustratoren gebeten werden ihre Heimatstädte in grafischer Form darzustellen. Ich habe mich also daran gemacht ein typisches Wiener Kaffeehaus zu illustrieren. Unser neuestes Projekt ist es, für eine italienische Organisation (INAIL), die sich mit Sicherheit am Arbeitsplatz beschäftigt, eine unkonventionelle Awarenesskampagne zu gestalten. Diese soll Arbeiter in Fabriken und auf Baustellen zu mehr Sicherheit und Konzentration anhalten.
Ich versuche auch nebenbei ein Projekt zu entwickeln, das sich mit interreligiöser Kommunikation beschäftigt und mehrere Medien verbindet. Außerdem illustriere ich immer wieder für den fabricaeigenen Blog
www.benettontalk.com.

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Obwohl ich eigentlich immer etwas zu tun habe, kann ich auch von der schönen Umgebung profitieren. Ich habe mir ein Fahrrad zugelegt, mit dem ich jeden Tag eine dreiviertel Stunde in die Fabrica fahre, um mir den Bus und das Fitnesscenter zu ersparen. Außerdem besuche ich zwei Mal in der Woche einen Italienischkurs, der mir hoffentlich dabei helfen wird einmal etwas anderes zu antworten, als “Scusi, non parlo italiano”.

Kreativtalent Valerie GUDENUS in Treviso

Fabrica

Seit zwei Wochen arbeite ich in der weltberühmten Fabrica in Treviso in Italien. Ich habe schon ein paar Worte italienisch aufgeschnappt, die meisten meiner Kollegen kennengelernt, war auf einen Sprung in Venedig zum Abendessen und gestern habe ich mich zum ersten Mal nicht in Treviso verlaufen.

Treviso

Treviso ist eine sehr kleine, aber wie man auf den Fotos sehen kann durchaus hübsche Stadt, die von vielen kleinen Kanälen durchzogen ist. Die Fabrica selbst liegt ein wenig außerhalb von Treviso und die Fabricante (die Studenten der Fabrica) fahren jeden Morgen und Abend zusammen im Bus dorthin.

Das Gebäude der Fabrica ist ein wahres Kunstwerk an sich, in dem man sich gleichzeitig sehr wohl fühlt.

Fabrica

Meine Kollegen kommen aus Südkorea, Argentinien, Spanien, Japan, Australien, Neuseeland, Brasilien, England, Indien, Südafrika, USA, Israel und Mexiko. Ich habe das Gefühl, dass diese Menschen schon nach kurzer Zeit zu einer Art zweiten Familie werden, die einem immer bleiben wird.

von Valerie GUDENUS

“Wanted Creativity”:

Wiens Top-Talent gefunden

Kreativwettbewerb der Fachgruppe Werbung Wien und Fabrica Benetton entschieden

 

Gudenus und Javurek

(Siegerin Valerie GUDENUS mit Obmann KommRat Karl JAVUREK)

 

Renzo di Renzo mit Javurek

(RENZO di RENZO mit Obmann KommRat JAVUREK)

 

Die Fachgruppe Werbung der Wirtschaftskammer Wien hat am 3. Juli 2007 in Zusammenarbeit mit der Fabrica, dem Research-Zentrum für Kommunikation der Benetton Group, das beste Kreativtalent Wiens mit dem Preis des Kreativwettbewerbs „Wanted Creativity“ ausgezeichnet.

 

Die Gewinnerin Valerie GUDENUS kann sich über ein achtmonatiges Stipendium bei Fabrica in Treviso freuen, welches ihr die Möglichkeit gibt, Kommunikationsprojekte unter der Leitung von Experten in einem internationalen, anspruchsvollen Umfeld zu entwickeln.

„Viele kreative Talente dieser Stadt blühen noch im Verborgenen. Wir war waren auf der Suche nach einem junge Kreativ-Talent aus Wien, dem wir nun ermöglichen unter besten Voraussetzungen von und mit den Besten der Welt zu lernen”, erklärt Karl Javurek, Obmann der Fachgruppe Werbung Wien die Motivation hinter diesem Projekt.

 

Die Idee dazu entstand, als Fabrica-Kreativdirektor Renzo di Renzo im Vorjahr auf Einladung von Fachgruppenobmann Karl Javurek Wien besuchte und im Rahmen der Werbung Wien-Initiative „Lernen von den Besten“ über das Projekt Fabrica referierte. Die Fachgruppe Werbung initiierte daraufhin eine Kooperation, die zum Wettbewerb führte.

 

Thema: Freiheit schützen

Seit 8. Mai waren die jungen Kreativen Wiens aufgefordert, ihre Anzeigen-Entwürfe einzusenden. Der Themenkoplex, zu dem entwickelt und entworfen werden sollte, war  Freiheit und Demokratie. Das Sujet, das die Bewerber abgeben, soll die neuen Gefährdungen, denen Freiheit heute ausgesetzt ist, thematisieren. Gefordert war, so die Formulierung des Briefings, „ein kreativer Aufschrei gegen eine Welt der Verbote und Maßregeln - aufgestellt von namenlosen Bürokratien und Mächtigen“.

 

Der Wettbewerb „Wanted Creativity“ wandte sich dabei an junge Kreative, die nach dem 20. Juli 1982 geboren sind und im Bereich der Werbung tätig sind oder über eine fachspezifische Ausbildung verfügen. In den entsprechenden Ausbildungsstätten in der Stadt wurde gezielt Promotion für die Aktion gemacht.

 

Zur Begutachtung der Entwürfe vor der Auswahl der Siegerarbeit durch Renzo di Renzo war ein Gremium von Werbeprofis eingeladen.

 

Modell Fabrica: Jugend forscht und kreiert ohne Grenzen

Research Center,  Künstler- und Denkerstätte, Schmiede für Spitzenkreative, Schmelztiegel der Kulturen – die Fabrica ist ein Stück von allem. „Labor für angewandte Kreativität“, eine der Eigendefinitionen, trifft den Kern der Benetton-Kreation wahrscheinlich am besten. Die Fabrica wurde 1994 gegründet. Der Versuch, Fidel Castro als Direktor zu gewinnen, schlug damals zwar fehl, aber das Experiment ist geglückt. Es gelang, das Benetton-Leitmotiv „Colors“ in eine neue Institution für Bildung und Research zu übersetzen.

 

 

 

Fabrica arbeitet mit Einheiten für Design, Graphik, Musik, Film, Fotografie, Print-Publishing und interaktive Medien – jeweils in entsprechenden Gruppen. 55 junge Kreative aus der ganzen Welt gehen derzeit durch die Schule der Fabrica. Sie kommen aus den Bereichen Graphik und Illustration, Fotografie, Design, Mode, Neue Medien, Text und kreatives Schreiben, Video und Film.

 

Ziel ist, Industrie und Kultur durch Kommunikation zu verbinden, indem nicht nur klassische Werbeformen eingesetzt werden, sondern die "industrielle Kultur" und "Intelligenz" des Unternehmens auch auf andere Weise vermittelt werden: durch Design, Musik, Film, Fotografie, redaktionelle Produkte und Internet. Fabrica setzt auf die unentdeckte Kreativität der Jugend und auf experimentelle Künstler aus aller Welt, die nach strenger Auswahl eingeladen werden, unter der künstlerischen Leitung von Experten konkrete Kommunikationsprojekte in den verschiedenen Bereichen zu entwickeln.

 

Die Fabrica-Community entwickelt und produziert multimediale Kampagnen für soziale Anliegen, für Umwelt und Entwicklung. Filme aus der Fabrica sind preisverdächtig bei renommierten Festivals wie Cannes, Venedig oder Berlin. Bei der multimedialen Oper CREDO war das Wiener Klangforum Co-Produzent. Das Benetton-Magazin COLORS ist ein Fabrica-Publishing-Produkt für die ganze Welt.

 

Fotos von der Pressekonferenz finden Sie hier:

http://www.karlmichalski.com/fachgruppewerbung/

www.fabrica.it

www.werbungwien.at

 

 

Rückfragen:

Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien

Fachgruppengeschäftsführer

Dr. Manfred Pichelmayer

Tel: 01/51450-3790

werbungwien@wkw.at

 

Kreativwettbewerb Fachgruppe Werbung & FABRICA Benetton

Wanted Creativity


Kreativwettbewerb Fachgruppe Werbung & FABRICA Benetton

Wanted Creativity

Voraussetzungen: Teilnahmeberechtigt sind alle

  • im Bereich der Werbung tätigen oder
  • in einer fachspezifischen Ausbildung befindlichen Kreativen

die nach dem 20. Juni 1982 geboren sind und Ihren Wohnsitz oder Schul/Studien/Arbeitsplatz in Wien haben.

Einreichung: Die Arbeit muss unter Nennung des Einreichers bis spätestens 26. Juni 2007, 12:00 Uhr unter werbungwien@wkw.at eingereicht werden. Später eingehende Arbeiten können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Pro Einreicher kann nur eine Arbeit eingereicht werden.

Die Arbeit muss im PDF-Format abgegeben werden.

Bezeichnung: vorname_nachname.pdf. Im Email Text sind weitere Angaben und Kontaktmöglichkeiten anzuführen.

Gestaltung/Ausführung: Das Logo der Fachgruppe Werbung Wien ist fixer Bestandteil der Anzeige und steht zum Download unter www.werbungwien.at bereit. Die Größe des Logos ist dabei variabel.

Die 1/1 Anzeige muss im A3 Hochformat gestaltet werden. Es sind keinerlei Vermerke (Name, Firma…) in der Anzeige erlaubt. Aus Gründen der Fairness können diese nicht an der Bewertung teilnehmen.

Rechte: Eingereicht werden kann eine dem Briefing entsprechende Anzeige, die zur Gänze und ausschließlich von der angegebenen Person entwickelt und gestaltet und noch nicht veröffentlicht wurde.

Die Einreicher erklären, Inhaber der Urheber- und Werknutzungsrechte zu sein und übertragen alle Rechte zeitlich unbegrenzt an die Fachgruppe Werbung Wien.

Es besteht kein Anspruch auf Entgelt oder Honorar.

Die Teilnehmer räumen der Fachgruppe Werbung ein, die eingereichte Anzeige ganz oder teilweise sowohl in den eigenen als auch in anderen Medien zu veröffentlichen. Eine Verpflichtung zu einer Veröffentlichung oder Realisierung besteht für die Fachgruppe Werbung nicht.

Die Einreicher sind für die Richtigkeit aller Angaben verantwortlich. Die Fachgruppe Werbung ist bei Nennung der Angaben nicht verpflichtet, diese zu überprüfen und für die Veröffentlichung bzw. Weitergabe dieser Angaben nicht haftbar.

Weiters wird darauf hingewiesen, dass sich die Fachgruppe Werbung im Falle allfälliger Ansprüche Dritter im Zuge der Veröffentlichung einer Arbeit am betreffenden Einreicher schad- und klaglos halten wird.

Einreich und Kontaktadresse:
Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation
der Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14/306 A-1040 Wien
Tel.: 1-51450 3791, 3792
Fax: 1-512 95 48 3796
E-Mail: werbungwien@wkw.at

Kosten: Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

Bewertung: Pro Einreicher wird nur 1 Sujet bewertet! Die Abgabe mehrer Sujets hat den Ausschluss des Einreichers vom Wettbewerb zur Folge.

Die Fachgruppe Werbung stellt eine Experten-Jury zusammen, die alle den obigen Bedingungen entsprechenden Arbeiten bewertet.

Die Jury-Entscheidungen sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Gewinner: Wird der Gewinner allen Ansprüchen einer Fabrica Aufnahme gerecht, erhält er ein Stipendium der Fachgruppe Werbung für die renommierte Kreativschmiede für die Dauer von 8 Monaten. Der Stipendiat wird darüber hinaus auch finanziell von der Fachgruppe Werbung unterstützt.

Voraussetzung: Hervorragende Englischkenntnisse, sehr gute Kenntnisse der Apple-Technologie und der gängigen Software und 8 Monate „Auszeit“.

Briefing: Die eingereichten Projekte sollen das Thema Freiheit behandeln.

Gefordert ist ein kreativer Aufschrei gegen eine Welt der Verbote und Maßregeln die von namenlosen Bürokratien und von Mächtigen oder politischen Kartellen willkürlich aufgestellt werden.

Botschaft: Die Freiheit des Einzelnen ist der Kern für Freiheit in der Gesellschaft. Ohne sie keine Demokratie.

Fabrica Benetton

Modell Fabrica: Jugend forscht und kreiert ohne Grenzen
Research Center, Künstler- und Denkerstätte, Schmiede für Spitzenkreative, Schmelztiegel der Kulturen – die Fabrica ist ein Stück von allem. „Labor für angewandte Kreativität“, eine der Eigendefinitionen, trifft den Kern der Benetton-Kreation wahrscheinlich am besten. Die Fabrica wurde 1994 gegründet. Der Versuch, Fidel Castro als Direktor zu gewinnen, schlug damals zwar fehl, aber das Experiment ist geglückt. Es gelang, das Benetton-Leitmotiv „Colors“ in eine neue Institution für Bildung und Research zu übersetzen. Auch architektonisch wurde am Standort etwas außerhalb von Treviso ein Zeichen gesetzt: Der japanische Architekt Tadao Ando gestaltete das Gelände rund um eine restaurierte alte Villa als bauliche Mischung aus Tradition und Moderne.

Der Anspruch der Fabrica ist breit gefasst: Kulturelle Ausdrucksformen und wirtschaftliche Kommunikation verbinden und damit auch Brücken zwischen Völkern bauen – mit allen kreativen und medialen Mitteln: Die Fabrica arbeitet mit Einheiten für Design, Graphik, Musik, Film, Fotografie, Print-Publishing und Interaktive Medien – jeweils in entsprechenden Einheiten.

Der Grundsatz heißt aber jedenfalls Grenzenlosigkeit und kreatives Durcheinander im umfassenden Sinn: Junge Kreative arbeiten nach Ideen, nicht nach Fächern – die Teams sind dabei prinzipiell bunt gemischt, nach Disziplinen und Nationen. Fabrica setzt auf die Vielfalt der Welt, der Mix junger Kreativer aus allen Erdteilen ist das Erfolgsgeheimnis. Und: „Hands On“ verhindert Elfenbeinturm-Stimmung. Es wird an praktischen Projekten ausgebildet.

Die Fabrica-Community entwickelt und produziert multimediale Kampagnen für soziale Anliegen, für Umwelt und Entwicklung. Filme aus der Fabrica sind preisverdächtig bei renommierten Festivals wie Cannes, Venedig oder Berlin, bei der multimedialen Oper CREDO war das Wiener Klangforum Co-Produzent. Das Benetton-Magazin COLORS ist ein Fabrica-Publishing-Produkt für die ganze Welt.

www.fabrica.it



 
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